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Mein Linux

Linux from Scratch

Im folgenden beziehe ich mich auf die Version 3.0pre1 des Linux-from-Scratch-HOWTOs. Diese Version ist mittlerweise veraltet. Ich habe aber weder Zeit noch Lust die folenden Werte für die aktuelle Version zu ermitteln. Im LFS-Archiv gibt es natürlich noch die Externer Linkalte Version. Die neueste Version ist immer auf Externer Linkhttp://www.linuxfromscratch.org zu finden.

ACHTUNG! Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und Version 3.0 von Linux from Scratch ist recht alt geworden. Trotzdem kann man sie immer noch auf sehr alten System verwenden. Bei neueren Versionen, vor allem die den GCC ab Version 3.0 verwenden, dauert das Compilieren noch einmal erheblich länger als hier angegeben. Man sollte sich also überlegen, welche LFS-Version eingesetzt werden soll.

Was ist Linux from Scratch?

LFS ist eine Anleitung für das Erstellen eines kleinen Linux-Systems aus den Quelltexten der einzelnen Programme. Dies bedeutet, daß alle Quelltexte durch den Compiler gejagt werden müssen. Ein klein wenig Erfahrung im Umgang mit dem C-Compiler ist also recht angebracht.

Die nötigen Schritte sind sehr ausführlich beschrieben, so daß man eigentlich keine Probleme haben dürfte. Am Ende hat man ein kleines System, dem nur noch die Anwendungsprogramme fehlen.

Als Ergängzung zum eigentlichen LFS-Projekt existiert inzwischen das Externer LinkBLFS-Projekt - eine sehr umfangreiche Anleitung zum Erweitern des Grundsystems. Außerdem gibt es noch eine lose Sammlung von Externer LinkAnleitungen zum Installieren einzelner Programme.

Alte PCs

Durch das HOWTO sind besonders gut alte PCs mit Linux nutzbar. Es werden ja nur die absolut notwendigen Programme installiert. Entfernt man noch von allen ausführbaren Dateien die Debug-Informationen, reichen etwa 140 MB ohne Swap-Partition aus. Für das Übersetzen der Quelltexte ist leider mehr Platz nötig. Da dieser auf alten PCs nicht immer vorhanden ist, kann man z. B. eine NFS-Partition mit einbinden - 800 MByte sollten reichen.

Der langsamste PC, den ich für die Installation benutzt hatte, war ein 486 (40 MHz) mit 32 MB RAM und einer 204-MB-Festplatte. Später kam noch eine 240 MB große Platte hinzu, da ich den Computer jetzt als X-Terminal nutzen wollte. Dadurch, daß das gesamte Compilieren über die NFS-Partition lief, dauert es recht lange bis alle Programme installiert waren. Damit man den Zeitaufwand einer LFS-Installation abschätzen kann, habe ich dazu eine kleine Tabelle aufgestellt.

Alternativ hätte man das Übersetzen auch auf einen schnelleren Rechner durchführen können. Leider ist mir diese Idee zu spät eingefallen :-( Dann muß man jedoch peinlichst darauf achten, daß die Programme gegen die richtigen Bibliotheken gelinkt werden und Code für den richtigen Prozessor erzeugt wird (Stichwort: Cross-Compiling).

Jens

Jens Gutzeit

Info

Letzte Änderung am
18. Oktober 2005.

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